Fisch – die gesunde Alternative zu Fleisch

Angesichts des hohen Nährgehalts und der Omega-3-Fettsäure ist Fisch eine gesunde Alternative zu Fleisch.

Bereits seit einigen Jahrzehnten weiß man, dass Völker, die viel fetten Fisch wie Lachs oder auch Meeressäuger wie Wale essen, ein sehr geringes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufweisen. Diese fettreichen Meerestiere haben beide einen besonders hohen Gehalt an gesunden Fetten.

Die Omega-3-Fettsäure reduziert laut Studien das Risiko von Herzinfarkten und beugt koronaren Herzerkrankungen vor. Sie senken auch den Blutdruck und die Herzfrequenz und vermindern Ablagerungen in den Venen und Arterien. Zudem, so scheint es, dass der Verzehr von Fischen die geistige Leistung verbessern und Erkrankungen wie Rheuma entgegenwirken kann.

Nicht zu vergessen, dass ein zu hoher Fleischkonsum auch mit einem deutlich höheren Risiko für Darmkrebs in Verbindung gebracht wird. Fisch hingegen soll dazu beitragen, das Risiko für diese Krebsart zu senken. Dabei spielt es keine Rolle, ob man nun eher magere oder fette Fische zu sich nimmt.

Marine Lebewesen liefern allgemein zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalzium, Kalium und Phosphor, die essenziell für unsere Gesundheit sind. Alaska-Seelachs enthält beispielsweise große Mengen an Kalium, das die Funktion unserer Nervenbahnen unterstützt und eine zentrale Rolle im Wasserhaushalt unseres Körpers spielt.

Vor allem im Meer lebende Fische sind außerdem ein wichtiger Lieferant an Jod, das eine zentrale Aufgabe für eine intakte Schilddrüse erfüllt und für den Hormonhaushalt essenziell ist. Ein Erwachsener kann die empfohlene Tagesmenge (200 Mikrogramm) davon beispielsweise mit nur 100 Gramm Seelachs abdecken. Auch das Halbmetall Selen, das für unser Immunsystem unerlässlich ist, nehmen wir beim Verzehr von Fisch zu uns.

Ebenso gelten Fische als wichtige Lieferanten der Vitamine B12 (wichtig für die Blutbildung) und Vitamin D (unser Immunsystem-Booster).

Allgemein wird dazu geraten, wöchentlich zwei Portionen Fisch (zu je 150 Gramm) zu sich zu nehmen. Dabei gilt jedoch die altbekannte Devise: Gekocht ist der Gesundheit zuträglicher als gebraten oder gegrillt.

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